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Kaum jemand kritisiert das Recht des Notarztes, mit Blaulicht zum Einsatzort fahren zu dürfen, während die Besserstellung eines Regierungsfluges gegenüber dem zivilen Linienverkehr viele Menschen zum Schluss kommen lässt: „Alle sind gleich, aber manche sind gleicher.“ — Eine Leseprobe aus dem Buch „Gier nach Privilegien“ von Nickolas Emrich.

Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat wird in Deutschland vom Grundgesetz bestimmt, das aus wohldurchdachten Überlegungen heraus den Bürger mit Abwehrrechten gegen den Staat ausstattet, eben den Bürger- und Menschenrechten. Zu diesen Rechten gehören auch Presse-, Meinungs-, und Versammlungsfreiheit. Diese Rechte sind daher kein gnädiges Geschenk des Staates an seine Bürger, die je nach Interessenlage seitens der Regierung gewährt oder geschmälert werden können.

Nickolas Emrich sagt: „Immer wieder wird gefragt, wie eine bessere Politik möglich sei. Ich glaube, schon in der Frage liegt ein Fehler: Wenn das Essen jedes Mal versalzen ist, sollte man nicht nach besserem Salz fragen, sondern nach weniger Salz verlangen. Wenn Politik Probleme nicht löst, ist es vielleicht sinnvoller darüber nachzudenken, ob nicht eher die Abwesenheit von Politik das Problem lösen kann.“ – Sein Buch „Gier nach Privilegien“ erscheint am 18. Juni 2024.

Der argentinische Präsident Javier Milei ist ein Anarchokapitalist. Für ihn sind Steuern Raub. Er wettert gegen die Polit-Kaste. Er glaubt an die Individuen, an die spontane Ordnung, Zivilgesellschaft und Selbstregierung. Ohne Mehrheit im Parlament, mit den Altlasten der vorherigen Regierung und einem bankrotten Staat, bekämpft von Peronisten und Gewerkschaften, bläst Milei der Wind ins Gesicht. Prof. Dr. Philipp Bagus porträtiert Javier Milei und gibt außerdem einen Überblick über aktuelle liberale und libertäre Strömungen.

Das war eine würdige Veranstaltung: Dr. Markus Krall wurde mit der Ehrenmünze des Hayek-Vereins Dresden e.V. geehrt. Mit seinen Dankesworten – einem fulminanten Vortrag „Zur Lage der Nation“ – analysierte er die Kopfkrankheiten der politischen Klasse und rief die 200 Zuhörer auf: „Lasst uns die Zerstörung unseres Landes stoppen!“
UPDATE: Mit Verlinkung der Veranstaltungs-Videos