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„Ja, es fühlt sich an wie Diktatur. Nein, es ist Diktatur für und gegen alle, die sich eine abweichende Meinung noch erlauben möchten.“ – schreibt Herausgeber André F. Lichtschlag im Editorial des eigentümlich frei-Heftes vom April 2021. Unser Vereinsmitglied Dr. Reinhard Günzel hat sich seine „abweichende Meinung“ erlaubt und in einem fulminanten Artikel für die Zeitschrift aufgeschrieben. Wir dürfen diesen mit freundlicher Erlaubnis veröffentlichen.

Nach Vorliegen weiterer Informationen zum Überschreiten der 200 mHz-Abweichungs-Grenze am 8. Januar 2021 stellt sich heraus, dass dieser eine erhebliche Brisanz erhält. Im Falle einer Wettersituation mit hoher Windstromeinspeisung in Deutschland hätte dieser mit höchster Wahrscheinlichkeit zu einem Blackout in zumindest 2 (von 4) Regelzonen geführt. Eine Pressemitteilung des NAEB e.V. stellt technische Details zum Beinahe-Blackouts zusammen und erklärt die „Vernichtung der Kohleverstromung“ in Deutschland für „grob fahrlässig“.

Ergänzend zu unserer Antwort auf seinen Neujahrsgruß vom 3. Januar 2021 schreibt Hubert Milz: „Verstehe ich Euch richtig, Ihr seid guter Hoffnung und optimistisch, dass diejenigen, die durch ihre Blockademaßnahmen das gesellschaftliche Leben in diesem Staat total abwürgen, wirklich so huldvoll sind, um in Kürze, in absehbarer Zeit gnadenhalber wieder Zusammenkünfte der Menschen – also auch Präsenzveranstaltungen – zuzulassen? Weshalb ich diese Hoffnung nicht teile, erkennt Ihr an meinen folgenden Anmerkungen.“

Prof. Thorsten Polleit analysiert in einem aktuellen Beitrag für das ef-Magazin die Finanz- und Wirtschaftspolitik in der Lockdown-Krise und prognostiziert: „Unter diesen Bedingungen ist ein großer Crash zwar nicht unmöglich, aber er ist doch viel weniger wahrscheinlich als der Weg in einen neuen Kollektivismus, in eine größenwahnsinnige Weltelitenherrschaft.“

Unser Freund und Unterstützer Hubert Milz grüßt zum Neuen Jahr mit einem besonders gehaltvollen Kommentar zur politischen Lage, aber auch mit vielen interessanten geistesgeschichtlichen Hintergründen sowie für sich allein schon lesenswerten Fußnoten und einer umfangreichen Bücherliste mit Literaturempfehlungen.