Bericht vom populärwissenschaftlichen Vortrag: »Freispruch für CO₂«

von Ralf Schutt

Dipl.-Ing. Michael Limburg bei seinem Vortrag — Foto: HVDD

Fakten über die wichtigste
Pflanzennahrung der Natur

Dipl.-Ing. Michael Limburg erläuterte Fehlertheorie und Keeling-Kurve: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und das Klima«

Aus unserer Redaktion. — Dresden, 24. Januar 2026

Zum Freitag, dem 6. März 2026, hatten wir Dipl.-Ing. Michael Limburg ins KulturHaus Loschwitz eingeladen. Er hatte seinen populärwissenschaftlichen Vortrag unter das Thema gestellt: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂«.

Limburg gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimapanik“ ab, denn – so hat er es in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein anthropogenes CO₂-Signal. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % in der sog. Keeling-Kurve ist krass fehlerhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von bis zu vielen hundert Jahren. Das und vieles mehr sollte Inhalt des Vortrages sein.

Einleitung mit „kompliziert“ und „komplex“

Vor einem wieder gut gefüllten Saal begrüßte unser Vorsitzender Dr. Reinhard Günzel den Referenten und outete sich gleich als Physiker. Als solcher leitete er die Wissensvermittlung des Abends ein mit Erläuterungen zu den Begriffen „kompliziert“ und „komplex“, die ja landläufig – und meist falsch – als Synonyme verwendet werden.

Nach dieser Einleitung stieg Michael Limburg in sein Vortragsthema gleich mit einer aktuellen Begebenheit ein, die illustrierte, mit welch unfassbarer Ahnungslosigkeit manche Politiker unterwegs sind. Politiker, die dann alles unternehmen, um Energie und Treibstoffe für die Bürger im Namen des „Klimaschutzes“ teurer zu machen. Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte sich Manuel Hagel bei einem Besuch einer Schulklasse in Szene setzen wollen. Also wollte der junge Hoffnungsträger der CDU den Schülern locker-flockig gleich mal etwas Basiswissen zur Erderwärmung beibringen: »Zwischen der Erde und der Sonne ist die Atmosphäre. Und wenn die immer dünner wird, dann wird die Sonne immer heißer«, behauptete Hagel. »Und der Grund dafür sind Abgase, CO₂, und und und. Das ist dieser Treibhausgaseffekt. — Alright, oder?« Auch die Lehrerin (»wunderbar, bin beeindruckt«) und das ARD-Mittagsmagazin waren über diesen blamablen Unsinn begeistert.

Hagels „Treibhausgaseffekt“ sorgte für Lacher

Dass Hagels „Treibhausgaseffekt“ in der Wissenschaft und selbst in der Diskussion unter Laien als „Treibhauseffekt“ bekannt ist und gänzlich anders erklärt werden muss, sorgte natürlich für Lacher in Loschwitz. Unser Referent Dipl.-Ing. Michael Limburg leitete dann zu den korrekten Definitionen, Daten und Fakten von Klima, CO₂ und Wasserdampf über. Da der Vortragsabend dankenswerterweise für den Youtube-Kanal der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V. aufgezeichnet wurde, verweisen wir auf den unten stehenden Link.

Dipl.-Ing. Michael Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ Der interessante Vortragsabend war für alle Zuhörer – ob Physiker oder nicht – erkenntnisreich und wir danken Michael Limburg herzlich für sein Engagement und für einen weiteren schönen Höhepunkt in unserem Vereinsleben.

Bei nächster Gelegenheit hoffen wir auf ebensolches Interesse. Wir freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.

DER REFERENT

Dipl.-Ing. Michael Limburg ist Vizepräsident des Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE). Er studierte Elektrotechnik mit Zusatzstudium der Mess- und Regeltechnik, Abschluss Diplom-Ingenieur und arbeitete zunächst als Entwickler von Elektronik für Fernseher, später als Manager. Nach seinem (Un-)Ruhestand im Jahr 2001 begann er sich mit dem Thema Klima zu befassen. 2007 gründete Limburg mit Gleichgesinnten das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), welche heute als die wichtigste Stimme der deutschen Klimarealisten gilt. Limburg hält Vorträge, schreibt Artikel und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter »Klimahysterie – was ist dran? Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn« (2009); (mit Fred F. Mueller) »Strom ist nicht gleich Strom: Warum die Energiewende nicht gelingen kann« (2015) und »Die Treibhaushypothese: Alles Schall und Rauch? Eine Kritik auf der Basis exakter Naturwissenschaften« (2021).

DAS VIDEO

Dipl.-Ing. Michael Limburg (EIKE) hielt in Dresden einen Vortrag zu „Klima, CO₂ und Wasserdampf“ (Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V.; 22.3.2026; 1:08:13 Std.) Link

»Michael Limburg (Dipl. Ing. E-Technik) gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimareligion“ ab, der Klimakult, wie es Außenminister der USA Marco Rubio nannte, denn – so hat er es u.a. auch in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein nachvollziehbares CO₂-Signal. Auch kein anthropogenes. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % ist krass fehlerhaft, zumindest zweifelhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von wenigen bis zu vielen hundert bis tausenden von Jahren. Er zeigt ferner deutlich auf, dass der Wasserdampf das Gas ist, was Wetter und damit Klima bestimmt. Und das Interessante ist, das sehen auch alle Klimaforscher so, wirklich alle. Wasserdampf hat nicht nur wesentlich größere Infrarot-Banden als das „mickrige“ CO₂, sondern er sorgt auch mit weiteren Prozessen für alles was Wetter und damit Klima ausmacht. Es sind dies die Feuchte, der Regen, der Schnee, das Eis, die Wolken und damit auch die Albedo, also das Rückstrahlvermögen, der Solarstrahlung. Dazu ist er im Schnitt 35 x mehr als CO₂ in der Atmosphäre vorhanden und ist damit ins Verbund mit der Sonne, der Haupttreiber für Wetter, und damit für das Klima. Und dort in den Tropen und Subtropen, dort wo das Wetter entsteht, ist er sogar mit im Schnitt mit 40.000 ppm vorhanden. Das sind 100 x mehr als CO₂. Schließlich ist die Erde ein Wasserplanet. Manch einer vergleicht trotzdem CO₂ mit dem, was der Alkohol mit uns macht. Der wirkt auch in Null Komma Promille. Bei 0,8 Promille droht ein Fahrverbot. Und verwechselt dabei locker Chemie und Physik. Alkohol wirkt chemisch direkt auf das Gehirn. Und chemisch wirkt CO₂ auch, nur eben nicht (oder kaum) physikalisch. Chemisch aber durchaus, denn auch in der geringen Größe von jetzt 425 ppm, oder 0,425 Promille ist es die wichtigste Pflanzennahrung der Natur. Deswegen leben wir alle auf dieser Erde. Mit weniger als 200 bis 180 ppm CO₂ würden die Pflanzen eingehen und alles Leben mit ihnen. Das und vieles mehr wird Inhalt des Vortrages sein. Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“«