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Kaum jemand kritisiert das Recht des Notarztes, mit Blaulicht zum Einsatzort fahren zu dürfen, während die Besserstellung eines Regierungsfluges gegenüber dem zivilen Linienverkehr viele Menschen zum Schluss kommen lässt: „Alle sind gleich, aber manche sind gleicher.“ — Eine Leseprobe aus dem Buch „Gier nach Privilegien“ von Nickolas Emrich.

Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat wird in Deutschland vom Grundgesetz bestimmt, das aus wohldurchdachten Überlegungen heraus den Bürger mit Abwehrrechten gegen den Staat ausstattet, eben den Bürger- und Menschenrechten. Zu diesen Rechten gehören auch Presse-, Meinungs-, und Versammlungsfreiheit. Diese Rechte sind daher kein gnädiges Geschenk des Staates an seine Bürger, die je nach Interessenlage seitens der Regierung gewährt oder geschmälert werden können.

Nickolas Emrich sagt: „Immer wieder wird gefragt, wie eine bessere Politik möglich sei. Ich glaube, schon in der Frage liegt ein Fehler: Wenn das Essen jedes Mal versalzen ist, sollte man nicht nach besserem Salz fragen, sondern nach weniger Salz verlangen. Wenn Politik Probleme nicht löst, ist es vielleicht sinnvoller darüber nachzudenken, ob nicht eher die Abwesenheit von Politik das Problem lösen kann.“ – Sein Buch „Gier nach Privilegien“ erscheint am 18. Juni 2024.

Das Buch von Prof. Dr. med. Knut Kleesiek analysiert gesellschaftliche Abläufe in Deutschland des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Analyse erfolgt nicht aus Sicht der politisch-medialen Klasse – also aus jener der Betroffenen selbst – wie es meist die Flut der Literatur von Journalisten und Politikern kennzeichnet, die gewissermaßen eigene Pressemitteilungen herausgeben. Die Analyse erfolgt von einem Standpunkt außerhalb dieser Klasse, von einem Wissenschaftler, der ganz andere Denkregeln verwendet.

Unser Vereinsmitglied Siegfried Arendt ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben.