Petition: Bargeld in Europa gesetzlich schützen!

Illustration: Gerd Altmann auf Pixabay

Wahlfreiheit statt Bevormundung

Wenn Bargeld schwindet, schwindet ein entscheidender Teil unserer Freiheit. Es entsteht eine komplett andere Welt: Jeder Austausch kann überwacht, eingeschränkt und eingestellt werden. Jede Zahlung kann mit Gebühren belegt werden.

Aus unserer Redaktion. — Dresden, 16. Juli 2024

»Liebe Bargeldfreunde, liebe Freunde der Freiheit, aktuell gibt es eine einmalige und vielversprechende Chance, unser Bargeld gesetzlich zu verankern und eine Grundlage zu schaffen, damit es dauerhaft erhalten bleiben kann.

Helfen Sie mit, diese Chance zu ergreifen, und unterschreiben Sie diese Petition. Jede Unterschrift zählt!

Prominente wenden sich mit einer Petition nach Straßburg: Dort diskutiert das EU-Parlament einen Verordnungsvorschlag. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft des Bargelds. Die Abgeordneten haben es in der Hand, die Pläne der EU-Kommission zu durchkreuzen: Die Brüsseler Bürokraten arbeiten seit Jahren an der Digitalisierung des Bezahlens. In Zukunft sollen Einzelhändler auch noch einen »elektronischen Euro« zwingend akzeptieren. Bargeld aber darf problemlos abgelehnt werden.

Und es geschieht vor unseren Augen: Bankfilialen und Geldautomaten verschwinden. Ladenbetreiber versuchen verzweifelt Wechselgeld zu beschaffen. Die ersten Bäckereien in Bonn, Stuttgart und Berlin schicken Kunden ohne Brötchen nach Hause, weil diese anonym mit Bargeld bezahlen wollen. Verkehrsunternehmen schaffen Barzahlmöglichkeiten ab.

Wir aber fordern: Wahlfreiheit statt Bevormundung! Es liegt jetzt an der Politik, die Abwärtsspirale aufzuhalten. Eine freie Gesellschaft braucht ein freies Zahlungsmittel. Wer bar bezahlen will, muss bar bezahlen können. »Wenn es kein Bargeld mehr gibt, wird unser Bankkonto zu einem detaillierten Logbuch unseren Lebens«, warnt der bekannte Wirtschaftsjournalist Dr. Norbert Häring, ebenfalls Unterstützer der Petition und ein unermüdlicher Kämpfer, der bereits vor den Europäischen Gerichtshof zog, um ein Recht auf Barzahlung zu erstreiten. Was ein Bundesbankdirektor a.D., bekannte Professoren und andere prominente Stimmen sagen, lesen Sie auf der Petitionsseite:

www.Bargelderhalt.eu

In den kommenden Wochen stellen sich die Initiatoren gern Ihren Fragen. Hakon von Holst und Hansjörg Stützle sind auf internationaler Bühne unterwegs und geben Informationen über die neuesten Entwicklungen in Deutschland, Österreich und Europa. Insbesondere steht Ihnen Hansjörg Stützle als Interviewpartner zur Verfügung, zuletzt Gast im SWR-Fernsehen (Zur Sache Baden-Württemberg, 20. Juni 2024).«

QUELLE

Presse-Aussendung „Chance für Europa: EU-Parlament kann freiheitliche Demokratie stärken und Bargeld gesetzlich absichern!“ vom 15. Juli 2024

DIE INITIATOREN

Hansjörg Stützle, Geldumgangstrainer; Kontakt: Tel. 07556/920215, hjs@bargelderhalt.eu
Hakon von Holst, Journalist; Kontakt: Tel. 07709/9224806, presseinfo@hakonvonholst.de

ERSTUNTERZEICHNER UND UNTERSTÜTZER

Dr. Norbert Häring, Wirtschaftsjournalist
Marc Friedrich, Finanzexperte
Wolfgang Stützle, Bundesbankdirektor a.D., Dipl.-Volkswirt
Univ.-Prof. Dr. Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler
Milena Preradovic, TV-Moderatorin
Albrecht Müller, Planungschef im Kanzleramt (1973–82), Dipl.-Volkswirt
Werner Rügemer, Journalist und Autor
Prof. Dr. Dirk Löhr, Wirtschaftswissenschaftler
Univ.-Prof. em. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe
Christof Altmann, schwäbischer Liedermacher
Morgaine, Musikerin
Univ.-Prof. Dr. Christian Schubert, Psychoneuroimmunologe
Brett Scott, Autor, Journalist und Anthropologe
Dr. Ulrich Gausmann, Gesellschaftswissenschaftler
Michael Hoppe, Autor und Verleger
Andreas Lentz, Verleger