Buchvorstellung mit Dr. Eike Lauterbach: »Rechtsbankrott«
■ Es lädt herzlich ein der Hayek-Verein Dresden e.V.
Buchvorstellung mit Dr. Eike Lauterbach: »Rechtsbankrott«
◾ Donnerstag, 26. März 2026; Veranstaltungsbeginn wird 19.30 Uhr sein. Einlaß ab 19.00 Uhr. Ende von Vortrag und Diskussion etwa nach 21.00 Uhr.
◾ Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden. Infos zum Veranstaltungsort ⋙ Link
◾ Eintrittskarten: 13 € und 10 € ermäßigt.
Kartenbestellung bitte direkt an Dr. Reinhard Günzel ticket-zur-veranstaltung@hayek-verein-dresden.de Wer sich per Email bei ihm angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.
Wir laden ein zu einer Buchvorstellung mit Frau Dr. Eike Lauterbach. Sie hatte gegen Coronamaßnahmen demonstriert und war später verhaftet und über 160 Tage in U-Haft gehalten worden. Sie berichtet nun in ihrem Buch »Rechtsbankrott« über Erniedrigungen und Schikanen während dieser Zeit. Kommen Sie gern zu dieser Veranstaltung und machen Sie sich aus erster Hand ein Bild davon, wie mit Kritikern der offiziellen Staatsräson umgegangen werden kann. Wir hoffen auf rege Teilnahme an dem Vortragsabend und freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.
DIE REFERENTIN
»Eike Lauterbach ist promovierte Dolmetscherin für Russisch und Englisch mit einem Magisterabschluß in der Betriebswirtschaftslehre. Sie studierte in Leipzig, Moskau (Russland), Norwich (Großbritannien). Die Autorin lebt in Leipzig und arbeitet als Dolmetscherin und Übersetzerin.« (Verlagstext)
DAS BUCH
Dr. Eike Lauterbach: Rechtsbankrott. 169 Tage unschuldig in Haft. Mit einem Vorwort von Martin Kohlmann und einem Anhang „Hans Fallada – Stimme aus den Gefängnissen“ (1925). 200 Seiten. Nordland-Verlag (2025) ⋙ Link
ZUM BUCH
»Ich bearbeite viele Fälle mit politischem Hintergrund, wo man die Gelegenheit hat, den Rechtsstaat mal von einer anderen Seite kennenzulernen, aber so einen formaljuristischen Irrsinn habe ich wirklich noch nicht erlebt. […] Gut, daß Frau Dr. Lauterbach nicht schweigt, sondern zum einen juristisch weiterkämpft, und zum anderen diese vollkommen absurde Geschichte auch in die Öffentlichkeit trägt.«
Martin Kohlmann, Rechtsanwalt und Strafverteidiger, im Vorwort zum Buch
»Weckruf für wahre Patrioten! „Rechtsbankrott“ von Dr. Eike Lauterbach ist ein brisantes Zeitdokument über die gesellschaftspolitischen Zustände […] von Beginn bis Mitte der 2020er Jahre. Eindrücklich und eindringlich schildert die promovierte Autorin, wie sie vier Jahre nach einer Demonstration gegen die repressiven Coronamaßnahmen des Staats aufgrund einer dubiosen Zeugenaussage plötzlich verhaftet wurde, da sie damals angeblich einen Polizisten angegriffen hätte.
Doch die Verhaftung erfolgte nicht aus heiterem Himmel. Ihre U-Haft erfolgte erst, als sie ihre politischen Partizipationsrechte für die Partei der „Freien Sachsen“ wahrnahm.
Über 160 Tage lang wird sie unschuldig in U-Haft weggesperrt, obwohl die Anklage bei Berücksichtigung aller vorhandenen Beweismittel gar nicht erst zugelassen hätte dürfen.
Dies wirft Fragen auf, in welcher Art von Gesinnungs- und Justizstaat wir leben und wie undemokratisch, brutal und menschenverachtend der Staat gegen die ihre demokratischen Grundrechte in Anspruch nehmenden Menschen vorgeht, die sich nicht der offiziellen Staatsräson unterwerfen. Lauterbach erlebte nicht nur Demütigung, Erniedrigung und den Versuch, sie körperlich und psychisch zu brechen, sondern sie wurde während der Haftzeit gezielt als Schwerbehinderte schikaniert und zudem Opfer sexualisierter Gewalt des Gefängnispersonals.
„Rechtsbankrott“ ist aber noch viel mehr als „nur“ ein beredtes Dokument über die momentane Zerrissenheit des deutschen Volks und den Versuch des Staatsapparats, jegliche Opposition im Keim zu ersticken. Das Buch ist ein wahres Meisterwerk, das sich in eine lange Reihe großartiger Justiz- und Strafrechtsliteratur in der Tradition von Kafka und von Schirach einreihen lässt.
Wie alle wertvolle Literatur stößt „Rechtsbankrott“ nicht nur fundamental wichtige Denkprozesse beim Leser an, sondern wird auch Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei der Leserschaft zur Folge haben. Ein Dokument des zivil-demokratischen Widerstands gegen eine zunehmend ihre Maskierung fallenlassende Meinungs- und Gesinnungsdiktatur, die sich mit brutalsten Mitteln zur Erhaltung der eigenen Macht gegen ihr eigenes Volk wendet und dieses weiterhin unterdrückt.« (Verlagstext)