Vortrag Dr. Christian Zeller: »Demokratiezerstörung im Namen des Demokratieschutzes«

■ Es lädt herzlich ein der Hayek-Verein Dresden e.V.

Vortrag Dr. Christian Zeller: »Demokratiezerstörung im Namen des Demokratieschutzes. Zur politischen Tragödie der Gegenwart«

Wir laden herzlich ein am 8. Januar 2027 ins Kulturhaus Loschwitz zum Vortrag von Dr. phil. Christian J. Zeller zum Thema »Demokratiezerstörung im Namen des Demokratieschutzes. Zur politischen Tragödie der Gegenwart«.

◾ Freitag, 8. Januar 2027, 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr
◾ Kulturhaus Loschwitz,
Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden. Infos zum Veranstaltungsort ⋙ Link
◾ Eintrittskarten:
13 € und 10 € ermäßigt.
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Kartenbestellung bitte eine Mail an ticket@hayek-verein-dresden.de Wer sich per Email bei ihm angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Die besten Absichten können unter Voraussetzungen verwirklicht werden, die sie in ihr Gegenteil verkehren. Bringt man diese Handlungsbedingungen selbst hervor, so folgt man einem Muster des Tragischen. Die Krisen der letzten Jahre haben das im Feld des Politischen eindrücklich gezeigt: Die politisch-mediale Elite gibt vor, die freiheitliche Ordnung vor Putin, Trump, den Rechten, den falschen Medien und allerlei bösen Worten zu schützen – und unterminiert genau damit die freiheitliche Ordnung. Der NGO-Komplex, die Förderung linksextremer Agitation und Gewalt gegen die eigenen Bürger, die Selbstpreisgabe des Westens durch islamische Massenmigration oder die Digitalgesetzgebung der EU legen davon Zeugnis ab, ebenso die „rechtspopulistischen“ Gegenbewegungen, die auf den Machtmissbrauch der Eliten und den Verlust demokratischer Souveränität reagieren. Befördert wird so eine Eskalationsdynamik, die das Potential hat, den gesellschaftlichen Frieden bis hin zum Bürgerkrieg zu zerrütten. Der Vortrag spürt diesen Paradoxien und Rückkopplungsschleifen nach und fragt insbesondere: Welche Rolle spielt der postmoderne Wokeismus bei der Unterminierung der pluralen Demokratie – eine Weltanschauung, die gleiche Freiheiten für jedermann ausgerechnet durch Neo-Tribalismus, zivilisatorischen Selbsthass, Realitätsverlust und die Unterwanderung gesellschaftlicher Institutionen anstrebt? Was sind die zeit- und ideengeschichtlichen Wurzeln dieses morbid-faszinierenden Phänomens? „Tragisch“ bedeutet nicht zwingend: vom Schicksal vorherbestimmt. Die Besinnung auf freiheitliche politische Tugenden wie konsequente Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und die offene, plurale Debatte eröffnet Wege aus der selbst verschuldeten Staatskrise.

UNSER REFERENT
Dr. phil. Christian J. Zeller ist politischer Publizist. Studium der Soziologie sowie der Philosophie, der Psychologie und des Öffentlichen Rechts. Promotion zu einer familiensoziologischen Thematik in Frankfurt am Main. Er veröffentlicht unter anderem bei Tichys Einblick, der Achse des Guten, Novo Argumente und dem Overton-Magazin. Grundlage des Vortrages sind die beiden Bücher: „Die Zerstörung der Meinungsfreiheit. Eine politische Zeitdiagnose“ (2025) und „Tyrannei der Postmoderne. Eine Tragödie“ (2026), beide Solibro.

ZUR EINSTIMMUNG
Christian J. Zeller: „Wie links-grüne Diskursverengung Rechtspopulismus stärkt. Ein Versuch über Meinungsfreiheit und Lagerbildung“, In: Aufklärung & Kritik 4/2025, S. 108-124 (PDF) ⋙ Link
Christian J. Zeller: „Linke Gewalt, vom Staat gefördert: Eine neue RAF mit Staatsgeldern?“, Tichys Einblick vom 8. Januar 2026 ⋙ Link